
Unsere 2. Monatsübung fand im Allhartsberger Kindergarten statt. Übungsannahme war ein Küchenbrand mit starker Rauchentwicklung . Ausgearbeitet wurde diese heikle Übung von BI Wolfgang Haider, OBM Leopold Kromoser, OLM Wolfgang Kittinger und OLM Andreas Schwarnthorer. Warum diese Übung sehr heikel war ist leicht zu erklären: 56 Kleinkinder im Alter von 3-5 Jahren. Die Kleinen sollten einerseits nicht verschreckt werden und andererseits den Ablauf einer Evakuierung verstehen.
Wie erwartet waren einige sehr tapfer und andere sehr ängstlich, welche jedoch von den Betreuerinnen und den Kamerden beruhigt wurden. Mittels einer Nebelmaschine wurde das Stiegenhaus und die Küche eingenebelt - sodas man nichts mehr erkennen konnte. Mit schwerem Atemschutz mußte nach 6 vermisste Personen gesucht werden. Die Notausgänge waren nicht mehr zu erreichen und so blieb den Eingeschlossen nur mehr die Flucht durchs Fenster. Im Erdgeschoß wurde ein Fenster geöffnet um so die Kinder zu befeien. Im Obergeschoß wurde eine 8m Leiter eingesetzt und unsere Kameraden seilten nun die Mutigsten ab. Spielerisch wurde den Kleinen die Angst vor der Situation und den Feuerwehrmännern genommen.
Die Kinder hatten nach ihrer Evakuierung fleißig mit der Feuerwehrspritze geübt und so Mancher wollte sofort Feuerwehrmann werden. Nach der Übungsbesprechung vom Feuerwehrkommandanten HBI Ernst Streisselberger und den Übungsausarbeitern
wurde den Kindern eine - Tapferkeitsurkunde und Süßes überreicht.
Fazit: Es war eine sehr lehrreiche und kostbare Übung, denn Kinder reagieren in Stresssituationen anders als Erwachsene.

















